Zwei Filmvorführungen im November:

Filmankündigung: wir planen im November, zwei Filme vorzuführen. Dies sind:

Ein Spielfilm gegen die Todesstrafe mit Susan Sarandon und Sean Penn in den Hauptrollen. Der Film erzählt die Geschichte eines zum Tode Verurteilten in den USA, der seelische Unterstützung erhält von einer Ordensschwester, für die das Thema Todesstrafe bisher recht unbekannt war. Aus ihrer Sicht macht man den Leidensweg des Verurteilten mit, lernt Befürworter und Gegner der Todesstrafe kennen sowie deren Argumente. Ein ungewohnt ernster und vielschichtiger Film aus der Filmschmiede Hollywood.
Wir zeigen den Film im Rahmen der Aktion „Cities for Life“, Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe, koordiniert von der Universitäts- und Hansestadt Greifswald nach einem Beschluss der Greifswalder Bürgerschaft im Jahr 2016.

Mehr unter dem Link:
https://www.greifswald.de/de/verwaltung-politik/rathaus/staedtepartnerschaften-und-internationale-kontakte/Cities-for-Life-Staedte-fuer-das-Leben-Staedte-gegen-die-Todesstrafe

Zeit: 26.11.2019, Beginn um 20:00 h, Eintritt frei.
Ort: Im Turm der Jacobikirche, Greifswald, Eingang zur Wollweberstraße.

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Der zweite Dokumentarfilm startet im Rahmen der Aktion „Weltwechsel“, veranstaltet vom Landesnetzwerk MV zum Thema Menschenrechte und Klimaschutz.

Jairo Fuentes, der junge Anführer der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Seit Jahrhunderten gehen sie in den Bergen auf die Jagd, sammeln Früchte und halten Hühner, Schafe und Rinder. Doch die Lebensgrundlage der Wayúu-Gemeinschaft wird durch den Kohleabbau in der Mine «El-Cerrejón» zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert. In Deutschland, England und Israel, in den Niederlanden, der Türkei, Japan und den USA produzieren die Kohlekraftwerke damit den Strom, der das Leben schnell, hell und warm macht. Jairo Fuentes ist entschlossen die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern. Er beginnt Verhandlungen mit den Betreibern der Kohlemine, hinter denen mächtige Rohstoffkonzerne wie Glencore, Anglo American und BHP Billiton stehen. Die Konzerne versprechen den Dorfbewohnern die Segnungen des Fortschritts, die Wayúu hingegen legen keinen Wert auf moderne Häuser mit Stromversorgung und ein so genanntes «besseres Leben». Sie beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern, der schon bald zum Existenzkampf wird. «La buena vida – Das gute Leben» erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Energiekonsums, den das Streben nach Wachstum und Wohlstand verursacht.

Mehr zum Film: http://www.dasguteleben-film.de

Dieser Film läuft im Rahmen der Aktion „Weltwechsel Landesnetzwerk MV“, http://www.eine-welt-mv.de , Weltwechsel 2019. Das Thema dieses Jahr lautet „Klimaschutz: There is no planet B“.

Wir planen, den Film zusammen mit der Organisation Urgewald vorzuführen, mehr unter https://urgewald.org

Zeit: 14.11. 2019, Beginn um 20:00 h, Eintritt frei.
Ort: Brasserie Hermann, Gützkower Str. 1, Greifswald.

1. November 2019